Radverkehrskonzept Hamburg-Wilhelmsburg

Das Projekt: Erarbeitung eines innovativen modellhaften Radverkehrskonzeptes nach ERA/RIN für den Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg inklusive Netzkonzept, Mängelanalyse sowie Routen- und Maßnahmenplanung.

Der Planungsraum umfasst zusammen mit den Stadtbezirken Georgswerder und Kirchdorf eine Fläche von 35 km2 mit einer Bevölkerung von ca. 49.000 Einwohnern. Die Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg ist 2013 Standort der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau (IBA Hamburg und igs2013), die Antworten auf Fragen des Umgangs der Städte mit dem globalen Klimawandel, der Belebung von innerstädtischen Räumen und auch der Integration von internationalen Kulturen geben wollen.

In diesem Kontext wird das Radverkehrskonzept für Wilhelmsburg zu einem wichtigen Baustein. Durch eine adäquate Raumaufteilung und Dimensionierung der Verkehrsfläche auf Basis der von der Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) empfohlenen städtebaulichen Bemessung soll den Ansprüchen von Fußgängern und Radfahrern entsprochen werden. Insbesondere der Radverkehr soll durch die Anlage zentraler Velorouten mit einer Breite von 4 bis 5 m sicherer, schneller und komfortabler werden. Unter dieser Prämisse erfolgten eine detaillierte Analyse und Bewertung der aktuellen Radverkehrsinfrastruktur und der Unfallsituation. Die für den Radverkehr relevanten Quellen und Zielen wurden ausgewertet und als Basis des Konzeptes eingearbeitet. Im Vordergrund des Gutachtens stehen konkrete Aussagen und Planungen zur Entwicklung eines flächenhaften, sicheren und komfortablen Radverkehrsnetzes, das auch die überörtlichen Radrouten mit einbezieht

 

Auftraggeber: Stadt Hamburg

Umsetzung: 2011/2012